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Bundesarbeitsgemeinschaft der Lehrerinnen und Lehrer im Justizvollzug e. V., Trift 14, 29221 Celle |
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In der Bundesarbeitsgemeinschaft der Lehrerinnen und Lehrer im Justizvollzug e. V. sind die im oder für den Justizvollzug tätigen Lehrer, Diplompädagogen und an diesem Berufsfeld orientierten Hochschullehrer organisiert, und zwar unabhängig von sonstigen Mitgliedschaften anderer Berufsverbände oder Gewerkschaften.
Die Bundesarbeitsgemeinschaft (BAG) wurde 1958 von 19 Oberlehrern gegründet. Den Anlass für die Gründung bildete insbesondere
die bis dahin mangelhafte Möglichkeit der Lehrer des
Strafvollzuges, einen Gedanken- und Erfahrungsaustausch vorzunehmen,
ihre Schwierigkeit, in einem Bereich zu agieren, für den sie
nicht ausgebildet waren und der ihnen auch kein entsprechendes
Fortbildungsangebot unterbreitete sowie die
mangelhaften Rahmenbedingungen des Strafvollzuges, unter denen die Lehrer zu leiden hatten (vgl. auch den Beitrag „40 Jahre BAG“ von Herbert Hilkenbach).
Inzwischen sind rund 220 Kolleginnen und Kollegen Mitglied der BAG, also etwa die Hälfte der in den Justizvollzugsanstalten tätigen Lehrer.
Wir führen alljährlich eine „Bundesarbeitstagung“ in jeweils einem anderen Bundesland durch. An diesen Tagungen nehmen zwischen 80 und 100 Personen teil.
Die Bundesarbeitsgemeinschaft führt außerdem regelmäßig „Grundseminare“ für neu in den Justizvollzug einstellte Lehrer durch. Darüber hinaus finden bundesweite Fachtagungen zu aktuellen Themen statt, beispielsweise zur „EDV“ oder zum „Jugendvollzug“.
Unsere BAG hat eine Reihe von Publikationen und Dokumentationen herausgebracht. Wir sind außerdem Mitherausgeberin des wissenschaftlichen Fachblattes für den Justizvollzug, der „Zeitschrift für Strafvollzug und Straffälligenhilfe“ (ZfStrVo). Unsere Organisation bemüht sich, Fachveröffentlichungen von Kollegen zu fördern.
Der Vorstand und eine
Reihe von Mitgliedern engagieren sich seit einigen Jahren in einem der BAG
vergleichbaren Zusammenschluss auf europäischer Ebene, der „European Prison
Education Association“ (EPEA).
Peter Bierschwale