Arbeitsgemeinschaft der Pädagogischen Dienste
im Justizvollzug des Landes  Nordrhein-Westfalen
Aktualisiert am 24. September 2011


home     zurück zu Landessprecher

Landessprecher: Roswitha Gottschlich  Roswitha.Gottschlich@jva-gelsenkirchen.nrw.de

     
     
Vorsitzende: Roswitha Gottschlich Roswitha.Gottschlich@jva-gelsenkirchen.nrw.de
Stellvertreter: Frank Lennartz Frank.Lennartz@jva-aachen.nrw.de
  Rainer Skrzyppek   Rainer.Skrzyppek@jva-herford.nrw.de
Schriftführerin: Denise Brüggemann Denise.Brueggemann@jva-iserlohn.nrw.de
Kassiererin: Gudrun Jahnke  Gudrun.Jahnke@jva-muenster.nrw.de
     
     
Arbeitgemeinschaft der Pädagogischen Dienste im Justizvollzug des Landes Nordrhein-Westfahlen m Vorstand der Arbeitsgemeinschaft der Pädagogischen Dienste im Justizvollzug des Landes NRW haben sich nach der Mitgliederversammlung im April 2011 erhebliche Veränderungen ergeben. Der Vorstand hat sich erheblich verjüngt, was dann auch eher der derzeitigen Mitgliedersituation entspricht. Rainer Skrzyppek - Denise Brüggemann
Gudrun Jahnke - Roswitha Gottschlich
Frank Lennartz (v. links n. rechts)

In den Pädagogischen Diensten in NRW sind 112 Pädagoginnen/Pädagogen beschäftigt. Davon 97 im gehobenen und 3 im höheren Dienst. Neben den im Unterricht tätigen Pädagoginnen und Pädagogen sind in NRW 12 Diplompädagoginnen und Diplompädagogen beschäftigt. Sie wurden in den geschlossenen Jugendanstalten Heinsberg, Herford, Iserlohn und Siegburg eingestellt. Sie sind hauptsächlich im Freizeitbereich eingesetzt und entwickelten dort in kurzer Zeit über die Landesgrenzen hinaus beachtete Projekte. Durch Beschluss der Mitgliederversammlung hat die LAG den Diplompädagoginnen und Diplompädagogen die Möglichkeit der Mitgliedschaft in der LAG angeboten und dies durch die Namensänderung deutlich gemacht.
Die LAG hat derzeit 74 Mitglieder.

Vom 30.03. – 01.04. fand die diesjährige Fortbildungsveranstaltung der LAG in der Justizausbildungsstätte Monschau statt. Das Thema der Tagung lautete:

Möglichkeiten und Grenzen der Justizvollzugspädagogik vor dem Hintergrund subkultureller Ausprägungen im Strafvollzug

Die LAG konnte für diese Veranstaltung kompetente Referenten gewinnen:
Der Leiter der Therapeutischen Wohngemeinschaft Mühlheim Rolf Ernst referierte das Thema „Männer und Sucht.
Dr. Norbert Heimken, Westfälische Wilhelms – Universität Münster, beleuchtete das Thema „Jugend und Gewalt“ aus soziologischer Sicht und  Peter Oesterheld, Koordinator Sicherheit und Ordnung der JVA Gelsenkirchen lieferte einen spannenden Schlussbeitrag mit dem Thema „Aufbau und Vorgehensweise einer strukturierten JVA-Subkultur am Beispiel des von den russlanddeutschen Inhaftierten gelebten Mythos der „Diebe im Gesetz – Wory w Sakone“.

Die Pädagogischen Dienste in den Justizvollzugsanstalten in NRW haben „Nachwuchssorgen“.  Wir möchten deshalb alle interessierten Besucher der Webseite ermutigen, sich auf das Thema Pädagogik im Strafvollzug einzulassen und die Möglichkeit in Erwägung zu ziehen, in einer Einrichtung tätig zu sein, in der neben der unterrichtlichen Tätigkeit eine Vielzahl anderer Aufgaben ein insgesamt sehr anspruchsvolles Berufsfeld bildet. Der Vorstand der LAG ist hier jederzeit gern bereit, informierend und beratend weiterzuhelfen.

Wolfgang Drewes


home     zurück zu Landessprecher

zum Seitenanfang