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Grundseminar 2011
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| Der Vorsitzenden Peter Bierschwale schrieb im September an die Länderministerien: | Der 2. Vorsitzende Klaus Vogel lud die Teilnehmer ein: |
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Sehr geehrte Damen und Herren, neue Kolleginnen und Kollegen stellen meist schnell fest, dass sich der Arbeitsplatz eines Lehrers im Justizvollzug doch erheblich von dem an einer öffentlichen Schule unterscheidet. Auf viele Anliegen, die der Vollzug an uns heranträgt, wurden wir durch die Berufsausbildung und die Einweisungszeit nur unzureichend oder auch gar nicht vorbereitet. Erfahrungsgemäß braucht es Zeit, bis das nötige vollzugsspezifische Organisations- und Verwaltungswissen in der Alltagspraxis erlernt wird. Die Justizverwaltungen konnten sich dieser Vorbereitungsaufgabe bisher nur sehr begrenzt annehmen, und so ist es immer ein Anliegen unserer Bundesarbeitsgemeinschaft gewesen, hierin Hilfestellung zu leisten. |
Liebe Kolleginnen und Kollegen,
wenn Sie innerhalb der (etwa) letzten vier Jahre als Lehrkraft oder in
ähnlicher pädagogischer Funktion im Justizvollzug eingestellt worden
sind, laden wir Sie herzlich ein zu einem Grundseminar in der
Bildungsstätte bei der Jugendanstalt Hameln. Ausrichter des Seminars ist
die Bundesarbeitsgemeinschaft der Lehrerinnen und Lehrer im Justizvollzug
e. V. Gerade als Neuling in der pädagogischen Arbeit im Justizvollzug
benötigt man Unterstützung und Rat für seine täglichen Aufgaben. |
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Kurzbericht |
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Das Seminar war an die neu angestellten Lehrerinnen und Lehrer im Justizvollzug gerichtet, so dass das relativ junge Durchschnittsalter der Teilnehmer (neben einigen Kollegen im besten mittleren Alter) nicht überraschend war. Hauptziel war es, den Teilnehmerinnen und Teilnehmern zu ermöglichen, sich die Komplexität ihrer eigenen Lehrertätigkeiten im Beziehungsgeflecht der differenzierten Aufgabenstellungen bewusst zu machen und zu reflektieren. Die Mischung aus den verschiedenen Bundesländern war ausgewogen und führte in den Gruppenarbeitsphasen, für welche die Teilnehmer per Zufall immer wieder neu zusammengewürfelt wurden, zu einer bunten Vielfalt an Sichtweisen und Einblicken in die jeweils anderen Realitäten des Justizalltages, insbesondere in die unterschiedlich geregelten Abläufe der Schulbereiche samt ihrer Schnittmengen mit den Fachdiensten und deren Aufgaben innerhalb der einzelnen Anstalten. |
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Stimmen aus dem Kreis der Teilnehmer: "Vielen Dank für ein sehr gelungenes Seminar, das einem hilft, über seinen eigenen Tellerrand zu sehen. Man sieht die eigene Anstalt in einem neuen Licht." - Michael Wagner
"Frischer Wind in: H-A-M-E-L-N |
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Die Teilnehmer auf dem Parkplatz vor der Jugendanstalt Hameln |
Referent
Niebuhr bei seinem Vortrag |
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| Kleine Bildergalerie | ||
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Unser Ehrenvorsitzender Herbert Hilkenbach im Vortrag zu den Gründungszeiten der BAG und zu den Lehrbedingungen im Gefängnis der Nachkriegsjahre |
Dr. Joachim Köpper am Donnerstagabend: Vortrag mit Fotos verschiedener Bildungsreisen |
Arbeiten im Plenum |
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| Energie auftanken nach dem Rundgang in der Hamelner Innenstadt |
Die Teilnehmer mussten auch richtig ackern ... |
Feedback der Teilnehmer |
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So wurde gearbeitet |
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Aufgabenstellungen für die nächste Arbeitsphase... |
Ergebnisse der Gruppenarbeiten |
Ergebnisse der Gruppenarbeiten |