50. Bundesarbeitstagung in Wien/Schwechat 
vom 13. bis 16. Mai 2007


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50. Bundesarbeitstagung in Wien/Schwechat 

Die Kraft der Haft - Die Chance "Leben"
Ergebnisse             Tagungsprotokoll
Kleine Bildergalerie

Wolfgang Riebniger und 
Peter Bierschwale beim
Willkommensgruß
Unser Ehrenvorsitzender 
Herbert Hilkenbach
mit 
Dr. Gödl und Dr. Mann

Arbeitsgruppe, Projekt aus
dem pädagogischen Alltag
.

Teilnehmer auf der Freitreppe 
nach dem Empfang  im Justizministerium
Wolfgang Riebniger mit dem Bürgermeister von Schwechat
.

Beim Empfang im
Justizministerium
.

In der Pause

Am Abend beim Heurigen

Dank den 
Veranstaltern

"Ring rund": Schienen-Kreuzfahrt
um die Wiener Innere Stadt
.
Stadtbesichtigungen
Hundertwasserhaus
Dinner im Justizministerium
"über den Dächern von Wien"
Blick über Wien von der Dach-
 terrasse des Justizministeriums
"Body-Percussion"
Sozialpädagogisches Zentrum
für schwerhörige Kinder
Besuch in der der Justizanstalt
Wien-Simmering
Rathaus in Wien
bei Nacht
Wolfgang Riebniger 
bei der `Tagesordnung`
Ankunft Besichtigung
Justizanstalt Wien-Simmering
.
Führung
in der Justizanstalt
Erholung
am Abend
Hofgang 
in der Justizanstalt
Die Teilnehmer
verlassen die Justizanstalt
.
Teilnehmer
im Innenhof
Mittagspause
im Schoss Altkettenhof
Beim 
Heurigen
Fahrgäste
beim
"Ring rund"
Auflockerungsübungen
in Vortragspause
Erholung
am Abend
Aufmerksame Zuhörer
 im Plenum

Ergebnisse

Prison Education across Europe - Trends and Issues
Anne Costelloe, Dublin, EPEA-Vorsitzende

Welche Trends beeinflussen gegenwärtig den Justizvollzug in Europa?
Welche Trends der Erziehungswissenschaft sind von Bedeutung? 
Haben die schon die Vollzugspädagogik beeinflussen können?

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Die 50. Bundesarbeitstagung - eine Zwischenbilanz
Ehrenvorsitzender Herbert Hilkenbach, Herford

Um es gleich vorweg zu sagen: Wenn ich mich hier umsehe in diesem Schloss, in einem wunderschönen Saal, besetzt mit hochgeschätzten Gästen und Kolleginnen und Kollegen, dann kann ich auf der 50 . Jahrestagung der Bundesarbeitsgemeinschaft nur eine positive Bilanz ziehen, insbesondere auch deshalb, weil wir schon zum zweiten Mal Gast sein dürfen bei unseren Freunden in Österreich. - Keiner der 19 Teilnehmer an der 1. Tagung im Jahre 1958 in Butzbach hätte ich solch ein Bild von einer Tagung der gerade gegründeten Arbeitsgemeinschaft vorstellen können...
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Multiprofessionelle tiergestützte Interaktion
Andrea Moser Riebniger, JA Simmering
Dr. Birgit Stetina (Foto), Universität Wien
Flora Riebniger, Hündin(!)

MTI = tiergestütztes Kompetenz- und Kommunikationstraining zur Steigerung sozialer, emotionaler und anderer Fähigkeiten und Fertigkeiten ...

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Wels 1993 - Wien 2007: Von Partnern zu Freunden
Dr. Paul Mann, Generalanwalt a. D.

Als  Zeuge der ersten Stunde der Zusammenarbeit der österreichischen Strafvollzugsverwaltung mit der Bundesarbeitsgemeinschaft der Lehrerinnen und Lehrer im Justizvollzug ist es mir eine Ehre, Sie, geschätzte Tagungsteilnehmerinnen und Teilnehmern, anlässlich Ihrer 50. Bundesarbeitstagung bei uns begrüßen zu dürfen...

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Berufswegeplanung und Übergangsmanagement
Jörg Weber, JVA Wiesbaden

Neue Wege der Berufsausbildung für junge Migranten
 

Modellprojekt in der JVA Wiesbaden
Verbesserung der Wiedereingliederungschancen junger Strafgefangener

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Schnupperlehre für jugendliche U-Häftlinge
Richard Lampl, JA Wien Josephstadt

Was spricht für eine Schnupperlehre während der U-Haft?
Die durchschnittliche U-Haftdauer beträgt 72 Tage - 80% der inhaftierten Jugendlichen waren arbeitslos bzw. haben bisher wenig bis KEINE Arbeitserfahrung
sammeln können - Ca. 40% haben keinen Schulabschluss - Nur jeder 20zigste wäre befähigt eine weiterführende Schule zu besuchen - Die Gewöhnung an Tagesstrukturen ist die Voraussetzung für den Einstieg in das Arbeitsleben

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Was können Bildungsangebote für Gefangene leisten?
Über Chancen, Grenzen und Bedingungen

Dr. Walter Hammerschick, Institut für Rechts- und Kriminalsoziologie, Wien

Auch ein guter Behandlungsvollzug kann in der Regel nur Schadensbegrenzung leisten. Angebote sind deshalb nicht weniger wichtig.
Bewältigung der Haftzeit -
Bildungsangebote um -  Haftzeit sinnvoll zu nutzen -  mögliche Haftschäden gering zu halten -  Bezug zur Außenwelt zu bewahren -  Verlernprozessen entgegen zu steuern
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Unterricht im Strafvollzug: Fit machen und Beistand organisieren für das Leben "danach".
Prof. Dr. Gotthilf Hiller, PH Ludwigsburg

Schulische und unterrichtliche Vorhaben, sozialpädagogische Angebote, Einzelfallhilfe (auch durch Mentorinnen und Mentoren)

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Empirische Bildungsforschung in Jugendstrafanstalten
Susann Reinheckel, Justus-Liebig-Universität Giesen

Das schulische Angebot in den Jugendstrafanstalten der Bundesrepublik Deutschland – eine bundesweite Totalerhebung
Problemstellung: hoher Anteil an Gefangenen ohne Schulabschluss
- Ort der Evaluierung: 24 Jugendstrafanstalten der BRD (Stand 2006)
- Zielsetzung der Untersuchung: Ist das schulische Angebot zum Nachholen von (höher- qualifizierten) Schulabschlüssen in den bundesdeutschen Jugendstrafanstalten quantitativ ausreichend, um den Anteil der Gefangenen ohne Schulabschluss erheblich senken zu können?
- Evaluationssubjekt und -objekt: für die Bedarfsstudie: die Gefangenen (Stand 2007:nG = ca. 5800) undfür die Bestandsaufnahme: die schulischen Angebote  (Stand 2006: nE = 24)
- Erhebungsinstrument: schriftliche Befragung (Fragebogen)
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Power for Peace, soziales Konfliktlösungstraining
Ellen M. Zitzmann, ZEMprocessConsulting, Tutzing

Unser Anliegen
Soziale, berufliche Integration von Jugendlichen und jungen Erwachsenen auf Dauer
sichern. Ausgrenzung vermeiden! - Faire Chancen durch den Erwerb von sozialen und emotionalen Kompetenzen, um mit Bedürfnissen und Problemen angemessen umzugehen -  Einbringen von Respekt, Toleranz, Empathie in unsere Beziehungen als stabiles Fundament für soziale Kontrolle und Lebenserfolg -  Mobilisierung eines Wissens- und Informationstransfers (transkulturelles Lernen!) - Schaffung eines offenen nachhaltigen Übungs- und Handlungsumfeldes

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Kann die Hirnforschung den Behandlungsvollzug retten?
Prof. Dr. Wolfgang Gratz, Strafvollzugsakademie Wien

Eine positive Grundstimmung ist für das Lernen gut. Lernen funktioniert bei guter Laune am besten. (Spitzer 2007)

Die Realisierung von Behandlungsvollzug
entscheidet sich in erheblichem Maße daran, ob psychisch gestörte Delinquenten Gelegenheit haben zu erfahren, dass das Leben auch erfreulich sein kann. (Gratz 1986) 

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Zwangsmaßnahmen - Schule - Unterricht im Vollzug
Walter Toscan, Pestalozzi-Jugendstätte Burghof (Schweiz)

Vertrauensgewinnung durch ein Gespräch - Schulanamnese - Interessensuche was macht er gerne, was nicht - Wo oder welche Lücken hat er - Immer dort abholen wo er steht - Arbeitstempo - Stärkung des Selbstvertrauens - Wie lernt er (Stärken, Schwächen) - Zielvereinbarung mit dem Jugendlichen - Mittelfindung - Lernmethoden festlegen - Lerntechniken individuell festlegen - Lehrstoff dem Stand anpassen - Allenfalls Einzelunterricht - Ziel – Integration in einen größeren Verband
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Erwerb des Europäischen Computerführerscheins in der Zelle
Herbert Promok, JA Wien Josephstadt

Erwachsene lernbereite Insassen  welche tagsüber in Betrieben arbeiten - Kriterien: ? Seitens der Vollzugsleitung als „förderwürdig“ erkannt -  Keinen Sicherheitsvermerk, etc. -  Positiver Einstufungstest -  Ablegung von Prüfungen in regelmäßigen Abständen - (zeitlicher Rahmen: für 7 Prüfungen ca. 12 Wochen) -  Akzeptanz der Bedingungen bezüglich Kostentragung
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Theaterprojekt in der JA Hameln: Eine Gemeinschaftsproduktion
Bernd Detmer, JA Hameln

Ziele von Alice: 
Selbständig lernen, selbst gestalten, bei Projekten eigenes Potential entwickeln,
kreativ sein.

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