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"50
Jahre Bundesarbeitsgemeinschaft" |
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51. Bundesarbeitstagung
in Meiningen Herausforderungen und Aufgaben heute Erste Ergebnisse |
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Das Meininger
Tageblatt vom 30. April 2008 schreibt:
Gewalt ist in Gefängnissen ein großes Problem
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Justiz
| Vollzugs-Lehrer tagen in Meiningen |
Verschiedene
Tennlinien |
die Angestellten der
Justiz. |
vollzugliche Realität“, so
Laubenthal. Freilich dürfe dies aber nicht zu einer geselligen
Stigmatisierung von Ausländern führen. Zwar stellten diese fast ein
Viertel der Häftlinge – was wesentlich mehr ist, als der Anteil der
Nichtdeutschen an der Gesamtbevölkerung-, doch sei dies auf zahlreiche
statistische Verzerrungen zurückzuführen. |
| Kleine Bildergalerie von der Tagung | |||||
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Warten auf die Tagungseröffnung |
Vorsitzender Peter
Bierschwale begrüßt die Gäste |
Unser Gast aus Österreich Wolfgang Riebniger |
Örtlicher Veranstalter Olaf filler |
Jörg Geibert Abteilungsleiter im JM Erfurt |
Baumann MdB (SPD) |
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Maik Nothnagel (DIE LINKE) |
Volker Olfen Leiter der JVA Untermaßfeld |
Heinz-Josef Wolf Justizministerium Thüringen |
Teilnehmergruppe beim der Stadtführung |
Stellv. Bürgermeister Reinhard Strohbusch |
Teilnehmergruppe besuchen die Wartburg |
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| Thüringer Abend auf dem Palais m Prinzenberg | Warten auf den Empfang des Bürgermeister im Brahmssaal | Theatermenü im alten Knasthaus Fronfeste | Theatermenü im alten Knasthaus Fronfeste | Auf dem Weg zum Besuch einer Theaterprobe |
Blick von der Fronfeste auf Meiningen |
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Orgelkonzert im Brahmssaal |
Blick von der Fronfeste auf Meiningen |
Im Meininger Puppentheater |
Im Meininger Dampflok-
Ausbesserungs-Werk |
Auf dem Palais am
Prinzenberg beim "Thüringer Abend" |
2. Vorsitzender Klaus
Vogel bei einer Projektpräsentation |
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Besuch im Kriminalmuseum
JVA Untermaßfeld |
Unser 1. Vorsitzender Peter Bierschwale |
Olaf Filler bei der
Würdigung von Prof. Albert Krebs |
Unser Poet Bruno Wendt bei seinem Vortrag |
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| Montag, 28. April 2008 |
| Moderner Jugendvollzug: Haben sich die Aufgaben und Herausforderungen geändert? - Podiumsdiskussion | |
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Teilnehmer (von links nach rechts): |
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Prof. Dr. Klaus Laubenthal,
Kriminologisches Institut der Universität Würzburg Erscheinungsformen der Subkultur im Justizvollzug Prof. Dr. Laubenthal verweist zunächst auf über die Presse bekannt gewordene Vorfälle in den Justizvollzugsanstalten Siegburg und anderen Vollzugseinrichtungen, in deren Folge die Zustände im Strafvollzug die Aufmerksamkeit der Öffentlichkeit und vor allem der Medien, welche seitdem permanent Berichte liefern, auf sich zogen. Dass dabei nicht von Einzelfällen ausgegangen werden darf, brachte die nordrhein-westfälische Kommission Gewaltprävention im Strafvollzug, welcher auch der Referent angehörte, ans Licht, wobei trotz 1 037 ins Hellfeld gerückter Vorfälle in einem Zeitraum von fünf Jahren, eine Fülle an Vorkommnissen im Dunkelfeld verbleibt. Dies mag auf die Angst der Häftlinge vor Repressalien oder die mangelnde Sensibilisierung der Bediensteten für solche Geschehnisse zurückzuführen sein. Gefangenensubkulturen entstehen als eine Folge der individuell divergierenden Anpassungsmechanismen an den Vollzugsalltag und beinhalten als ein wesentliches Element informeller Subsysteme die Herausbildung von Rangordnungen oder Gruppen. mehr Siehe auch oben! Das Meininger Tageblatt vom 30. April 2008 |
| Dienstag, 29. April 2008 |
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Prof. Dr. Hans-Dieter Will, Universität Erfurt Bekommt Pädagogik eine Chance? Vorgaben des Thüringer Jugendstrafvollzugsgesetzes Was bestimmt das ThürJugStVollzG ? Was brauchen die Gefangene um sich positiv zu entwickeln? Welche Konzepte gibt es? mehr |
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Olav Filler, JVA Untermaßfeld Arbeit und Wirken von Prof. Albert Krebs (1897-1992), Leiter des Gefängnisses Untermaßfeld während der Weimarer Republik
Jahrzehnte Strafvollzug, welcher sein Gesicht vier mal verändert
hat, aus dem Kaiserreich kommend, die Weimarer Republik überstehend
und das Dritte Reich erlebend, begann Krebs 1945 erneut, in
Deutschland einen humanen Strafvollzug auszurichten. Als er
1923 in Untermassfeld, in Thüringen, seinen ersten Schritt ins
Gefängnis machte, war dies ein schwerer Gang, es herrschte
wirtschaftliche Not und der Zerfall des Deutschen Reiches drohte.
Über genau diese Zeit möchte ich berichten, über seinen Kampf gegen
eine Welt von Hindernissen und der neuen Art der Arbeit am Menschen
hinter Gefängnismauern. Das Phänomen "Untermaßfeld" wurde
allgemein als Vorbild für einen progressiven, nicht auf Vergeltung,
sondern auf Resozialisierung der Gefangenen abzielenden
Strafvollzug, angesehen. Thüringen wurde mit Untermaßfeld als
Vorzeigestück zum Zentrum der Gefängnisreform in Deutschland.
mehr
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Prof.
Albert Krebs |
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Dr. Jens Borchert, Universität Leipzig Schule im Strafvollzug vor und nach der Wende In einer Vielzahl von Lebensberichten ehemaliger DDR-Strafgefangener wird der Strafvollzug und die Gefängniswirklichkeit in der DDR betrachtet. Schule im Vollzug spielt dabei kaum eine Rolle, schließlich waren die meist hoch gebildeten politischen Gefangenen als Autoren der Erinnerungsliteratur nicht die Adressaten schulischer Angebote. Doch außer ihnen saßen im DDR-Vollzug stets auch zahlreiche Menschen ein, die keinen Schul- und Berufsabschluss hatten oder die nicht lesen und schreiben konnten. Innerhalb eines Systems von Maßnahmen sollten diese Gefangenen wieder zu „vollwertigen Mitgliedern der sozialistischen Gesellschaft“ erzogen werden. Dafür standen in den Anstalten zahlreiche Plätze in schulischen und berufsbildenden Maßnahmen zur Verfügung. mehr |
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| Mittwoch, 30. April 2008 Projekte aus dem pädagogischen Alltag |
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Edda Ulrike Reinz, JVA Tonna Kunstprojekt mit Langstrafigen Kunsttherapeutischer Kurs zur aktiven Förderung und Vorbereitung auf die Haftentlassung - Erlernen von verschiedenen Arbeitstechniken und Formelementen aus dem kunsthandwerklichen Bereich > mehr Einschätzung eines Gefangenen > mehr |
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Gunter Dost & Andreas Krausch Die neue JSA Regis-Breitingen "Eine der modernsten Anstalten in Deutschland nimmt die Arbeit auf", sagte Sachsens Justizminister Greet Mackenroth zur Einweihungsfeier der JSA Regis-Breitingen am 05.10.2007." Wir wollen diese Anstalt und ihr Differrenzierungskonzept vorstellen. mehr |
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Jürgen Schließer, JVA
Neuburg-Herrenwörth "Projekt Klasse", Zeitungen in der Schule Bei dem Projekt "Klasse" handelt es sich um ein Zeitungsprojekt, das von der örtlichen Tageszeitung ausgeht und von der Firma Audi mitgetragen wird. Dabei sollen junge Leser durch tägliche Zeitungslektüre mit dem Medium Tageszeitung vertraut gemacht werden. Über vier Wochen erhalten die Jugendlichen jeden Tag eine eigene Ausgabe. Durch didaktisch aufbereitetes Unterrichtsmaterial werden den Lesern die verschiedenen journalistischen Darstellungsformen näher gebracht. Außerdem wird die Lesekompetenz gefördert. Wenn man von anderen Medienerfahrungen der Jugendlichen ausgeht, so ist diese praktische Erfahrung ein Schritt zu einer neuem Medienkompetenz. mehr |
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Antje Traue, JVA Luckau-Duben & Dorit Zeiger, JVA Wriezen Neue IT-Medien für Lehre und Lernen im Vollzug Bericht in Kürze |
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E. E., Gefangener , JVA Untermaßfeld Projekt "B.I.S.S." = Berufsbildung und Integration Strafgefangener und Strafentlassener" aus der Sicht eines Gefangenen Ein Strafgefangener aus der Justizvollzugsanstalt Untermaßfeld berichtet über seine Erfahrungen mit dem Angebot des Bildungsträgers Grone (Grone Bildungszentrum Thüringen GmbH - gemeinnützig-): - Struktur und Durchführung des Projektes B.I.S.S. / Handlungsfelder mehr - Vortrag des Gefangenen mehr |
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B. R., Gefangener, JVA
Goldlauter |
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Rosemarie Jobst, Landesfachberaterin für Förderschulen
Projekt 10 L Bericht in Kürze |
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Rita Buckschun, JA Hameln MPS - Modellprojekt Produktionsschule Ziele des Projektes sind Kompetenzförderung und Persönlichkeitsstabilisierung durch die Ideenfindung, Planung, Herstellung und Vermarktung von Produkten, individuelles und handlungsorientiertes Lernen im Arbeitsprozess sowie Begegnungen mit beruflichen und betrieblichen Erfahrung und Perspektiven. mehr |
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Susann Reinheckel, Universität Giesen Bildungsstand und Bildungsbedarf junger Straffälliger Im Rahmen ihres Forschungsprojektes hat Dipl.-Päd. Susann Reinheckel einen Fragebogen zur Erfassung des Bildungsstandes und Bildungsbedarfs der Gefangenen in den 24 Jugendstrafanstalten konstruiert. Dieser Fragebogen wurde im April 2008 einem Zwei-Phasen-Pretest in der JVA Rockenberg und der JVA Wiesbaden (Hessen) unterzogen. Im Sommer 2008 sollen dieser Fragebogen und ein Fragebogen für die Schulleiterinnen und Schulleiter zur Erfassung des Bildungsangebots in den Jugendstrafanstalten zum Einsatz kommen. Dies setzt allerdings voraus, dass diese bundesweite Untersuchung von den Justizministerien genehmigt und den Jugendstrafanstalten befürwortet wird. Frau Reinheckel bittet daher um Unterstützung. mehr |
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Brigitte Elgeti-Starke, MJ Hannover Der Behandlungsatlas des niedersächsischen Justizvollzuges Im Jahr 2005 hat das Justizministerium begonnen, einen Katalog aller Behandlungsangebote im niedersächsischen Justizvollzug zu erstellen. Diese Übersicht mit Angaben zu Zielen, Inhalten, Methoden, Evaluation und Kosten sollte zum wesentlichen Steuerungsinstrument für den Behandlungsbereich werden. An dieser Schnittstelle begegneten sich die Bereiche Controlling und Behandlung und entwickelten als ersten Schritt ein einheitliches Maßnahmedokumentationsblatt. mehr Behandlungsatlas |
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