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Nachlese |
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| MS-Konstanz | Schloss Montford | Uferpromenade | Sporthafen |
| Montag, 30. Mai 2011 Nachlese | |||
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Peter Bierschwale 1. Vorsitzender unserer Bundesarbeitsgemeinschaft begrüßte alle Teilnehmer aus den verschiedenen Bundesländern und hieß sie zu unserer 54. Bundesarbeitstagung hier am Bodensee in Langenargen herzlich willkommen, namentlich Herrn Rainer Stickelberger, Justizminister des Landes Baden-Württemberg,, Herrn Manne Lucha, MdL (Die Grünen), Ravensburg, Frau Valentina Petrova, European Prison Education Association (EPEA), Sofia, Herrn Rolf Müller, Bürgermeister Langenargen sowie Herrn Alexander Boger, den Leiter der Justizvollzugsanstalt Ravensburg. |
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Grußwort - Rainer Stickelberger, Justizminister des Landes Baden-Württemberg ..."Meine Damen und Herren, eine möglichst gute Bildung und Ausbildung ist die beste Resozialisierungsmaßnahme, die es gibt. Die Wiedereingliederung straffällig gewordener Menschen in die Gesellschaft dient als gesetzlich fixiertes Ziel des Strafvollzuges nicht nur den individuell Betroffenen, denen nach Verbüßung ihrer Strafe eine echte Chance und Zukunftsperspektive gegeben werden muss, sondern liegt auch im Interesse unserer Gesellschaft. Eine gelungene Resozialisierung ist nämlich immer noch der beste Beitrag für die nachhaltige Sicherheit der Bürgerinnen und Bürger. Bei der Wiedereingliederung in die Gesellschaft und für eine Bewährung in Freiheit kommt der schulischen und beruflichen Bildung und Ausbildung der Gefangenen ein hoher Stellenwert zu. Bildungschancen sind Lebenschancen."... - mehr - |
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Grußwort - Dr. Christian Schockenhoff,
MdB, sandte uns ein Grußwort "Die Justizvollzugslehrer haben ... bereits 1958 richtig erkannt und die Bundesarbeitsgemeinschaft der Lehrerinnen und Lehrer im Justizvollzug in Butzbach gegründet. Sie haben sehr früh erkannt, dass Lehrer, egal ob in ´normalen´ Schulen oder in Justizvollzugsanstalten, immer eines brauchen - nämlich Ansprechpartner. Sie haben ein Forum geschaffen, wo Sie Ihre Erfahrungen austauschen können und auf Herausforderungen und Chancen in Ihrer täglichen Arbeit, wie zum Beispiel die Kooperation mit externen Partnern, hinweisen können. Ich möchte mich an dieser Stelle daher herzlich für Ihre Arbeit bedanken. Sie helfen Gefangenen dabei, sich auf ein Leben nach der Haft vorzubereiten. Insbesondere für Jugendliche eröffnen Sie durch Ihre Bildungsarbeit einen hoffnungsvollen Weg in eine straffreie Zukunft in Freiheit." - mehr - |
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Schwerpunkte des baden-württembergischen Justizvollzuges.
Kooperationen mit externen Partnern - zum Wohle des vollzuglichen Bildungsauftrags? Joachim Spieth, JM Baden-Württemberg; Ludger Baldus, Bildungszentrum JVA Freiburg Spieth setzt sich mit den Schwerpunkten des baden-württembergischen Justizvollzuges, Baldus mit den verschiedensten Kooperationspartnern an der JVA Feiburg auseinander. - mehr - (Spieth) - mehr - (Baldus) |
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Externe Bildungsanbieter im
Justizvollzug - Rahmenbedingungen für eine gelingende Zusammenarbeit Elisabeth Theine, JM Brandenburg Schulische und berufliche Aus- und Weiterbildung, berufliche Vorbereitung, arbeitstherapeutische Beschäftigung und Arbeit dienen insbesondere dem Ziel, die Fähigkeit der Gefangenen zur Aufnahme einer Erwerbsfähigkeit nach der Entlassung zu vermitteln, zu erhalten oder zu fördern. (§37 BbgJStVollzG). Externe Bildungsanbieter ergänzen und bereichern die Bildungsarbeit des Vollzuges in dessen Auftrag. Sie berücksichtigen dabei vollzugliche Besonderheiten und Abläufe und stellen sich auf die besonderen Lernbedarfe und Lernprobleme der Inhaftierten ein. - mehr - - mehr - |
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| Dienstag, 31. Mai 2011 Nachlese | |||
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Kurzreferat zur Vorbereitung des
Workshops: Wie hilfreich ist die wissenschaftliche Forschung
für den Justizvollzug? Prof. Dr. Jens Borchert, Ohm-Hochschule Nürnberg Forschung zum Strafvollzug ist wichtig, wenn sie praxisrelevant ist und praxiswirksam werden kann, wenn sie unterschiedliche Methoden miteinanderverknüpft, wenn sie unabhängig ist, wenn sie nicht ausschließlich Daten sammelt, sondern Einstellungen und Zusammenhänge erfragt und wenn sie koordiniert wird. - mehr - |
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Kurzreferat zur Vorbereitung des Workshops:
Gibt es Synergieeffekte durch studentische Praktika? Prof. Dr. Reinhoffer, PH Weingarten "Zielstellungen von schulpraktischen Studien haben drei vorrangige Zielvorstellungen: Berufsorientierung, Kompetenzerwerb und Theorie-Praxis-Verknüpfung" - mehr - |
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Kurzreferat zur Vorbereitung des Workshops:
Basic – berufliche und soziale Integration von
entlassenen
Strafgefangenen Brigitte Ratt, Beate Altmar, JVA Ravensburg Um die Wiedereingliederungschancen der Inhaftierten nach der Entlassung zu verbessern, wurde im Jahre 2008 das vom Europäischen Sozialfond geförderte Projekt BASIC (Beruf / Arbeit / Soziales / Integration in Kooperation) gestartet. …….. Die Arbeit von BASIC entschärft den problematischen Übergang nach der Entlassung und stabilisiert das Nachbetreuungsangebot. Die Ausrichtungen der Integrationsarbeit orientieren sich an den gesellschaftlichen Anforderungen sowie an den besonderen Bedarfslagen der Strafgefangenen. Die Regelangebote der Vollzugsanstalt Ravensburg werden durch die Projektangebote erweitert und in dieser Kooperation wird den Strafgefangenen individuelle Unterstützung durch unterschiedliche Maßnahmen angeboten - mehr - |
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Kurzreferat zur Vorbereitung des Workshops:
Externe Bildungsanbieter im Justizvollzug - Chancen, Grenzen und
Gefahren Elisabeth Theine, JM Brandenburg "Ich möchte Ihnen die Gelegenheit geben, die am Vortag zum Thema ´Externe Bildungsanbieter im Justizvollzug` von mir vorgetragenen Beispiele und Sichtweisen mit mir und mit Praktikern aus meinem Geschäftsbereich zu diskutieren sowie Einzelaspekte zu vertiefen. Es handelt sich dabei um die Leiterin Bildung/ Freizeit und Bildungsmanagerin in der JVA Luckkau-Duben, Frau Antje Traue, um die externe Bildungskoordinatorin für den Berufsschulunterricht in der JVA Wriezen, Frau Ute Koschmieder und um deren Vertreterin Frau Fischer. Ich lade Sie ein zu einem kritischen Diskurs." |
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| Mittwoch, 01. Juni 2011 Nachlese | |||
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Projekt aus
dem pädagogischen Alltag:
„Runder Tisch“ Walter Bohner, JVA Erlangen Ziele des Rundes Tisches sind, Gefangene individuell in den Arbeitsmarkt zu vermitteln, Beratungsaufwand zu bündeln und zu koordinieren sowie regelmäßige Nachschau zu gewährleisten. Sie sind das Ergebnis einer Zusammenarbeit von verschiedenen Ansprechpartnern in und außerhalb einer Sozialtherapeutischen Anstalt, um Kooperation verbessern, Know-How zu verknüpfen, Fehlerquote oder unsinnige Vermittlungsversuche zu verringern und somit die Vermittlungsquote zu verbessern. - mehr - |
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Projekt aus
dem pädagogischen Alltag:
Didgeridoo-Kurs -
Interessantes Freizeitangebot contra Verwahrvollzug |
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Projekt aus
dem pädagogischen Alltag:
AQUAplus - Kompetenzfeststellung in der JVA Weiterstadt Ruth Friderichs, Grone, & Jörg Weber, JVA Wiesbaden Das Projekt ist in der Justizvollzugsanstalt Weiterstadt angesiedelt. Seine Laufzeit ist zunächst bemessen von Mai 2010 bis Juli 2012. In der JVA wurde in der ersten Phase der Projektlaufzeit ein Kompetenzfeststellungsverfahren für den Erwachsenenvollzug entwickelt und erprobt. Die Ergebnisse der Diagnostik zu Beginn der Haftzeit werden im Vollzugsplan dokumentiert und bilden die Basis für die passgenaue Zuweisung in die landesweiten Qualifizierungsmaßnahmen. - mehr - |
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Projekt aus
dem pädagogischen Alltag:
BISS-Projekt (Berufsausbildung im Strafvollzug
für Strafgefangene) Dr. Roswitha Malarskil, Grone Weimar Seit 1991 Jahren unterstützen die Grone-Bildungszentren Thüringen die Menschen in der Region mit gezielten Bildungs- und Vermittlungsangeboten. Grone-Stammsitz in Thüringen ist die Weltkulturstadt Weimar. Weitere Niederlassungen sind in Erfurt und Gotha. Seit 2007 arbeiten unsere Bildungsstätten in der JVA Untermaßfeld, in der JVA Gera und in der JSA Ichtershausen/Weimar. Aktuell arbeiten bei Grone in Thüringen130 Ausbilder/innen, Lehrkräfte, Sozialpädagogen/-pädagoginnen, Vermittler/innen und Verwaltungskräfte - mehr - |
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Projekt aus
dem pädagogischen Alltag: Podknast,
Jörg Gieseking, JVA Siegburg
Das Projekt Podknast soll junge Strafgefangene dazu bewegen, sich mit sich selbst, ihrer Geschichte, aber auch mit ihrem delinquenten Verhalten und deren Ursachen auseinander zu setzen. Anreiz für die Inhaftierten ist die Erstellung von eigenen Video-Podcasts. Diese lernen sie vom Storyboard bis hin zum Schnitt, weitgehend eigenständig zu produzieren. Ein Schwerpunkt für uns und unseren Kooperationspartner, der Landesanstalt für Medien NRW, ist die Vermittlung von Medienkompetenz. Ferner sollen mit Hilfe des Internets potentiell gefährdete Jugendliche über das Leben in Haft aufgeklärt und die Öffentlichkeit zum Thema „Knast“ informiert werden. - mehr1 - - mehr2 - PODKNAST - Wie es wirklich ist > www.Podknast.de |
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Projekt aus
dem pädagogischen Alltag:
Koedukation Antje Traue, JVA Luckau-Duben "Der Trennungsgrundsatz für die Unterbringung von Männern und Frauen im Vollzug ist gesetzlich vorgeschrieben. Wenn Männer und Frauen jedoch gemeinsam in einer Haftanstalt untergebracht sind, müssen Kompromisse gefunden werden, um ihnen gleiche Chancen auf Bildung und Ausbildung anbieten zu können. In der JVA Luckau - Duben im Land Brandenburg konnten in den vergangen 6 Jahren überwiegend positive Erfahrungen im Bereich der koedukativen Maßnahmen gesammelt werden." LG Antje Traue - mehr - |
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Projekt aus
dem pädagogischen Alltag:
Kuchen-Mailing,
Janina Deininger, JSA Berlin
janina.deininger@jsa.berlin.de "Raus aus dem Teufelskreis der Kriminalität, rein in eine bessere Zukunft. Egal, ob Schulkursus, Berufsvorbereitung oder Ausbildung, wir bieten eine Zukunftsperspektive. Denn eines ist klar: Der beste Weg in die Unabhängigkeit ist eine gute Ausbildung. Deshalb gibt Ihnen die JSA Berlin zusammen mit der Initiative für Bildung im Vollzug viele Möglichkeiten, sich für draußen fit zu machen: Unser Bildungsangebot mit Förderunterricht, verschiedenen Aufbaukursen und engagierten Lehrerinnen und Lehrern macht es möglich, den Hauptschulabschluss zu erreichen. Sogar den Mittleren Schulabschluss. Da ist es nicht so wichtig, wie lange man keine Schule mehr von innen gesehen hat. Wenn es um die berufliche Qualifizierung geht, stehen Ihnen viele Tore offen." Link zum Film (in Englisch) > https://newyorkfestivals.com/worldsbest/pieces.php?iid=422108&pid=2 - mehr - |
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Projekt aus
dem pädagogischen Alltag:
Gitterwelt - die späte Rache eines Justizbeamten Johannes Hauser, JVA Braacke Den Kopf voller Illusionen landet Johannes Hauser 1979 als Lehrer im Provinzknast. Schnell erkennt er, dass seine Vorstellung vom Justizvollzug nichts mit der Realität zu tun hat. Im Knast herrscht eine bürokratische Parallelwelt, die ihm das Genick zu brechen droht. Doch so weit komm es nicht. Anfang der 90er hat er die Schnauze voll von der Sauna-Connection, Beamten-Bingo und Automatenkaffee mit Süßstoff. Er beschließt, der Sache ein Ende zu setzen. Das Protokoll seiner späten Rache beginnt an einer Autobahnraststätte. Nach einem perfekt inszenierten Finale verliert sich Hausers Spur. Bis 2006 bei einem bizarren Todesfall in der Psychiatrie (s)eine entstellte Leiche zurückbleibt. (ISBN 978-3-8423-2613-2) |
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